Saturday, January 16, 2010

BLACK INTESTINE



Fashion Design/ Intestine


HOCHLAUFENDER TEXT

the garments bear the buyer's label// fashion design// segment of the alimentary canal// molding draping wrapping// influences of a specific time// intestine// look and fit// around the earth a little over ten times// fit of the toile// planned obsolescence// five to six meters long// tissue fluid// garments// italian fashion is considered the most important and elegant in design// drape fabric on a dress form// maintains the shape// intestine


= 359



RUNTERLAUFENDER TEXT

everybody is// fashion design// masterstudio design// intestine// everybody is// intestine// fashion design// everybody is an intestine// everybody is// everybody is a fashion designer// everybody is a part of it// masterstudio design//


=154


BLACK LUNG




Product Design/ Lung


HOCHLAUFENDER TEXT

pulmonary system// implementation of a physical object or service// located in the chest on either side// lungs// ideas, concept development, testing and manufacturing// creating sensations// mosaic of specialized cells// cutting bending pressing// essential respiration organ// product design// combines art science and technology// oropharynx// ergonomics// nasopharynx// usability// arises from a need and has a use// the larynx// materials engineering// medium for inquiry//

= 416


RUNTERLAUFENDER TEXT

everybody is// product design// masterstudio design// lung// everybody is// lung// product design// everybody is a lung// everybody is// everybody is a product designer// everybody is a part of it// masterstudio design//

= 130





Product Design

generation of ideas, concept development, testing and manufacturing, implementation of a physical object or service, create tangible three-dimensional goods, combines art, science and technology, technology, ergonomics, usability, stress analysis and materials engineering, aesthetics, arises from a need and has a use, t follows a certain method, attributed to more complex factors, association and telesis, utting, bending and pressing, manufacture pneumatic power press, medium for inquiry, smart clothes, creating sensations,problem solving, approach,

Lungs

pulmonary system, essential respiration organ, located in the chest on either side of the heart, transport oxygen, release carbon dioxide, exchange of gases, mosaic of specialized cells, thin-walled air sacs, air through the mouth, oropharynx, nasopharynx, the larynx, the trachea, muscular action,


Wednesday, January 13, 2010

DIE ARBEITSWEISE IM MASTERSTUDIO

Die Arbeitsweise

im Masterstudio…



… gibt uns die Chance, neue Fähig-

keiten zu entdecken und neue

Ansatzpunkte innerhalb dieser

interdisziplinären Konstellation zu

erproben.

Durch diese Art des Zusammenarbe-

itens …

… kann jeder von uns Studenten im

Rahmen des interdisziplinären Aus-

tausches Herz, Magen, Niere, Leber,

Darm oder Lunge sein.

Everybody is …

… a liver, a lung, an intestine, a stom-

ach, a heart or a kidney.

Die Designdisziplinen und die Organe

Leber (2%) Communication Design (16 Studenen)

Lunge (1,6%) Product Design (14 Studenten)

Darm (1,4%) Fashion Design (11 Studenten)

Magen (0,8%) Interior Design (5 Studenten)

Nieren (0,5%) Process Design (2 Studenten)

Herz (0,4%) Fine Arts (2 Studenten)

Konzept und Ziele

Leber (2%) Communication Design (16 Studenen)

Lunge (1,6%) Product Design (14 Studenten)

Darm (1,4%) Fashion Design (11 Studenten)

Magen (0,8%) Interior Design (5 Studenten)

Nieren (0,5%) Process Design (2 Studenten)

Herz (0,4%) Fine Arts (2 Studenten


ORGANE ALS ANALOGIE ZUM MASTERSTUDIO




Organe als

Analogie zum

Masterstudio

Die Organe und der Körper:

- jedes Organ ist einzigartig in Funk-

tion, Farbe und Form

- nur durch das Zusammenspiel der

Organe funktioniert der Körper

- Organe arbeiten „interdisziplinär“ –

genau wie die Studenten im

Masterstudio

Die Studenten und das Masterstudio:

- jede Designdisziplin ist einem von

sechs lebenswichtigen inneren

Organen zugeordnet

- das Masterstudio ist der Körper, der

den interdisziplinären Diskurs

ermöglicht

Tuesday, January 12, 2010

Sunday, January 10, 2010

Saturday, January 9, 2010

Friday, January 8, 2010

EVERYBODY IS/ORGANLANDSCHAFT



Everybody is

- soll das Masterstudio Design
repräsentieren

- die Idee des interdisziplinären
Zusammenarbeitens steht im Vorder-
grund

- in weiterer Folge eine Möglichkeit
für die Studenten bieten, sich selbst
und
ihre Arbeiten vorzustellen

Thursday, January 7, 2010

PATHOLOGISCHER RAUM




Pathologischer Raum

1.
Konzeptioneller Ansatz, der Wissen-
bzw. Wissenschaft hinterfragt.
Basierend auf dem Alice im Wunder-
land Prinzip (Raum-, Zeit- u. Bewe-
gungsachse werden miteinander in
Verbindung gebracht)
Gängiges Wissen soll durch “patholo-
gisch” modifizierte / abnorme Objekte
in Frage
gestellt werden.

2.
Sick Space, Raum wo krankhafte,
gestörte Objekte etc.
in Erscheinung treten.
Während der gesamten Dauer der
Ausstellung tritt das Team aktiv auf,
interveniert
und kreiert somit weitere „Wucherun-
gen“.

3.
Patho food- not for sale
Abgelaufene Lebensmittel werden
auf Regalen wie in einem Kiosk
präsentiert.
Der Besucher wird darüber nicht
speziell in Kenntnis gesetzt und
geht mit einer Bedienung der Leb-
ensmitteln eigenes Risiko ein.
Aspekt des Pathologischen im
Alltäglichen.
Spielerischer und kritischer Hinter-
grund.

MUTTERLEIB




Mutterleib

1.
Begehbarer atmosphärischer Raum.
Aussen hart und eckig.
Innen ein weicher Boden in den man
einsinkt (mit Wasser, Luft gefüllt)
Decke als atmosphärisches,
glitzerndes Himmelszelt mit einem
zentralen Objekt (Kronleuchter) das
den Blick auf sich zieht.
Atmosphäre: warm, behaglich, wohlt-
uend, weich, leise Hintergrundmusik
Gefühl von Geborgenheit / Höhle /
Mutterleib
Abschottung von Hektik und Ein-
drücken auf dem Messegelände

2.
Bauchkuppel mit Kaiserschnittein-
stieg.
Flächendeckend Wasserbettland-
schaft mit „Plazentaoptik und –hap-
tik“.
Sound & Projektion auf Kuppel für
Nachempfinden der Situation von
Baby im Mutterleib.

WALD




Wald

1.
„The Whiteout“ als Raum, wo Natur
als klinische und
sterile Szenerie dargestellt wird.
Waldähnlich aufgebauter halbtrans-
parenter Raum als weisse Traum-
landschaft mit stilisierten Bäumen,
Wind und Waldgeruch.
Idee von Projektionen oder Silikon-
materialität für Umsetzung

2.
Thema der Gegensätze: Natur / Er-
holungsort / „zurück zur
Mutter Erde” und “Der Wald als Ura-
ngst des Menschen, mystisch
und gespenstisch”. Das Konzept ver-
eint diese Gegensätze und schafft
durch den bewussten Einsatz von
Material, Licht, Spiegelungen und
Reflektionen ein Labyrinth, in dem
man sich gleichzeitig verlieren
möchte und auch verloren geht.

ORGANLANDSCHAFT



Organlandschaft

1.
Sitzmöglichkeiten in Organform aus
verschiedenen Materialien &
verschiedene visuelle Gestal-
tungsmöglichkeiten durch Aufdrucke
etc.
Raum ist gefliesst oder durch lamel-
lenartige Vorhänge halbtransparent
geschlossen.
Prozess: Platzieren und Verschieben
der einzelnen Organe während der
Ausstellung
filmen
2.
Sitzlandschaft mit hüpfburgartigen
Eigenschaften.
Spielerischer Aspekt wird bei Be-
sucher hervorgerufen.
Geräuschinteraktion durch chillen auf
Sitzlandschaft.
3.
Offene Plattform mit podestartigem
Aufbau.
Einzelne farbige Sitzobjekte in po-
lygonaler Grundfläche eingebettet
aber flexibel.
Titelidee: Everybody is a doctor

Wednesday, January 6, 2010

Tuesday, January 5, 2010

4 KONZEPTE







4 Konzepte
aus diversen Ideen entscheiden wir uns für vier Konzepte die wir weiter verfolgen
wollten. Diese wurden intensiver Anhand einer Liste von Kriterien ausgearbeitet.

• Konzepte: Organlandschaft
Wald
Mutterleib
Pathologischer Raum

• Kriterien: Prozess
Raum
Titel/ Message
MSD 09
Materialität/ Form
Interaktion
Gadget

Monday, January 4, 2010

Sunday, January 3, 2010

ZELLSTRUKTUREN




Pathologie

Als Pathologie (aus griechisch πάθος, páthos „Leiden(schaft), Sucht, Pathos“ und logos „Wort, Vernunft, Sinn“) wird in der Medizin die Erforschung und Lehre von der Herkunft (Ätiologie), der Entstehungsweise (Pathogenese), der Verlaufsform und der Auswirkungen von krankhaften bzw. abnormen Einzelphänomenen (Symptomen) oder Symptomverbänden (Syndromen) sowie von Missbildungen aller Art verstanden, einschließlich dabei feststellbarer (Körper)vorgänge (Pathomechanismus, Pathophysiologie). Eine kürzere Definition erklärt die Pathologie als „Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper („pathologische Anatomie“) und deren Ursachen“. Pathologisch bedeutet im medizinischen Fachjargon so viel wie „krankhaft“, aber auch „krankheitsbezogen“. Pathologie wird damit als die Fachrichtung der Leidensforschung, des Krankheitsverlaufes verstanden.

Die Pathologie als medizinisch-diagnostische Fachrichtung (Facharztausbildung) wird traditionell und aus methodischen Gründen in Form einer Pathobiologie betrieben. Sie beschäftigt sich hauptsächlich mit den morphologisch[1] fassbaren krankhaften Veränderungen des Körpers. Als solche besteht sie in einer naturwissenschaftlichen und auf den Körper bezogenen Krankheitsforschung und Krankheitslehre. Die pathologische Routine- und Sektionsdiagnostik beruht in erster Linie auf der Beurteilung der makroskopischen (pathologische Anatomie) und lichtmikroskopischen Aspekte (Histopathologie, Zytologie) von Geweben, sowie im Zuge des wissenschaftlich-technischen Fortschritts zunehmend unter Einbeziehung biochemischer und molekularbiologischer Methoden (Bsp.: Nachweis veränderter Enzymaktivitäten oder veränderter Proteinexpression mit zum Beispiel Immunfluoreszenz oder Immunhistochemie). In der Forschung spielt zusätzlich die Elektronenmikroskopie (ultrastrukturelle Pathologie) eine Rolle.

Naturgemäß entziehen sich dem Pathologen Vorgänge und Prozesse, die nur am Lebenden beobachtet oder gemessen werden können (Organfunktion, subjektive Beschwerden des Patienten, funktionelle Beschwerden ohne fassbares organisches Korrelat). Danach richten sich auch die Fragestellungen des klinisch tätigen Arztes an den Pathologen.

Gemäß der einleitenden Definition und im weiteren Sinne wird der Begriff Pathologie bzw. die Vorsilbe „Patho-“ in der gesamten Medizin für krankhafte oder abnorme Befunde und Vorgänge genutzt, beispielsweise spricht man von einem „pathologischen EKG“ oder von der Psychopathologie als der Lehre von den krankhaften seelischen Veränderungen.